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Digitales Speichermedium DVD

Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das äußerlich der CD sehr ähnelt. Die DVD ging aus der Weiterentwicklung der CD hervor. Sie unterscheidet sich von ihrem Vorläufer dadurch, dass sie über ein erheblich höheres Speichervermögen verfügt. Das Akronym DVD erinnert an den einst vorgeschlagenen Namen Digital Versatile Disc, der sich nicht behaupten konnte und heutzutage unüblich ist. Der heutige Stand ist, dass DVD ein Begriff ohne feste Bedeutung ist.

DVDs gehören zu den optischen Datenspeichern: Sowohl beschrieben als auch gelesen werden diese Massenspeicher mittels optischer Abtastung. Diese Aufgabe übernimmt in den meisten Fällen ein Laser, der auf der Oberfläche der DVD auf sogenannte Pits und Lands, Höhen und Tiefen, trifft.

Heute ist die DVD aus unserem Leben nur noch schwer wegzudenken. Ihren bahnbrechenden Erfolg in der Unterhaltungsindustrie und bei den Verbrauchern verdankt sie dabei dem Durchbruch der CD in den 1990er Jahren. Während sie für die Informationsspeicherung und -übertragung bei PCs hervorragende Dienste leistete, reichte das übliche Fassungsvermögen einer CD für Videos bei weitem nicht aus. Wollte man einen Film in voller Länge sehen, musste die Video-CD teils umgedreht, teils gewechselt werden.

DVDs sind heutzutage in den unterschiedlichsten Formen mit unterschiedlichsten Funktionen erhältlich. So erlauben DVD-Video-Formate zum Beispiel das Ablesen des darauf gespeicherten Videos, beschreibbare Formate wie die DVD-RAM erlauben es dem Konsumenten, eigene Dateien auf diese zu überspielen. Das enorm weite Spektrum der möglichen Anwendungen zeigt sich nicht zuletzt an den hohen Verkaufszahlen dieses Speichermediums. Allein in Deutschland wurden beispielsweise im Jahr 2009 über 100 Millionen Stück verkauft.

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